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Temple of the Nighthawk (ehemaliges Space Center)

Da stand ich nun; ne Achterbahn in einer Halle, dunkel soll es da auch sein.
Na ja, begeben wir uns mal rein.

Eine Außentreppe führt einen in das Innere der Halle. Durch einen dunkelgrün gestalteten Anstellbereich, auf Dschungel getrimmt, erreicht man die Endwartezone.

Nach ca. 5 min. steht man am Achterbahnzug; selbst an gut besuchten Tagen wartet man nicht viel mehr als 15 Minuten.

Man setzt sich dann im “Dschungelbahnhof” in einen Passagiersitz (immer 2 nebeneinander). Man wird während der Fahrt mit einem Hüftbügel gesichert.

Hier mein erster Sicherheitshinweis:

Streckt euren Bauch raus !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zieht den Bügel vorsichtig an euch ran!!!
Lasst den Bauch rausgestreckt bis der Mitarbeiter den Bügel noch mal angedrückt hat !!!
Jetzt könnt ihr euch den Bügel, vorsichtig, so anpressen wie ihr möchtet.
Dieser Sicherheitshinweis gilt für viele Fahrgeschäfte im Park, auch mal in abgewandelter Form, doch auf Fahrgeschäfte mit besonderen Sicherungsvorkehrungen gehe ich im speziellen ein. Der Hintergrund dieses Hinweises; ich selber habe mal nicht aufgepasst, der Bügelnachdruck des Personals hat mir den Atem geraubt. Beklemmungsgefühle wenn man nicht richtig durchatmen kann, erzeugen keine guten Gefühle wenn man auf einer Achterbahn sitzt die man nicht kennt.

In diesem Fahrgeschäft ist es aber nicht von Nöten den Bügel auf den Körper zu “pressen”, da die physikalischen Kräfte sich ausschließlich auf den Popo und die Schultern auswirken.

Dann ein Signal und die Fahrt geht los.

Man fährt in einer kleinen Rechtskurve eine Rampe hoch.

Der Kettenzug rappelt, man wird ca. 15 m. hoch transportiert und dann beginnt die Fahrt. In einer Abschussfahrt beginnt ein Abenteuer der besonderen Art. Halt eine normale Achterbahnfahrt, nur halt im Dunkeln. Man hat hier in einer großen Halle eine Achterbahn installiert und “vergessen” das Licht einzuschalten.

Nun rauscht man, in nahezu absoluter Dunkelheit, auf den Schienen der Bahn mit hohem Tempo durch die Halle, ohne zu wissen wo die nächste Kurve kommt.

Nett animiert sind auch die Laserprojektionen während der Fahrt.

Die wenigen erleuchteten Punkte lassen erahnen wie nah die Stützstreben der Achterbahn doch sind, man zieht unwillkürlich den Kopf ein.

Nach ca 3 Min. ist die Fahrt vorbei und man erreicht wieder den Bahnhof.

Ich bin ausgestiegen und wollte direkt noch mal drauf.

PS: Temple of the Night Hawk ist ja schön, doch der Vorgänger (Space Center), allein wegen der besseren Innenkulisse, war um Klassen besser. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Text: Michael Schilke



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