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Black Mamba
Ja, das war mal wirklich was.
Kurz nach der Eröffnung des neuen Afrika Bereichs begab ich mal wieder in den Park. Ich habe schon viel davon gelesen und habe viel davon gehört. Nun wollte ich die Black Mamba mal ausprobieren.
Ich betrat den Afrikanischen Bereich, und setzte mich auf eine Bank. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf die Hintergrundgeräusche.
Es gibt dort Löwen die brüllend ihr Revier wechseln, es gibt exotische Vögel die von einem Ende des Geländes zum anderen fliegen, es gibt dort brüllende Affen die ständig ihren Standort wechseln. Anbei, schön untermalt mit afrikanischen Klängen.
Das Phantasialand hat nicht daran gespart, eine solche akustische Meisterleistung hinzubekommen. Ein spezielles Wiedergabeverfahren ermöglicht es, Sinnestäuschungen hervorzurufen. Man ertappt sich dabei zu sagen: Der Vogel flog von rechts nach links und streifte mich fast mit seinem Flügel.
Nun stellte ich mich an, vorbei an einer Sicherheitskraft, welche die Mindestgröße festlegte, immer weiter ins Innere. Der Park war gut besucht, aber nach erstaunlichen 10 Minuten waren wir am Scheidepunkt. Nach rechts geht es zur ersten Reihe (4 Personen) und links geht es zu den restlichen Sitzplätzen. Da die erste Reihe auch nur mit 4 Personen besetzt werden konnte, kann man sich vorstellen wie lange es dauert bis man endlich dran ist.
Aber eigentlich ist es egal wo man sitzt; das Ergebnis ist das was zählt.
Ich habe es vorgezogen die hinteren Reihen zu beziehen. Am Fahrgeschäft angekommen geht alles ziemlich schnell, lose Gegenstände weglegen, setzen, festgemacht werden.
Achtet darauf das ihr den Bauch etwas rausstreckt wenn die Sicherheitskräfte etwas kräftig den Bügel nach drücken. Danach aber nicht vergessen, den Bügel auf die Bedürfnisse einzustellen!!!
Zur Sicherung werden mal wieder die bewährten Bügel eingesetzt. Diese Bügel werden zusätzlich mit einem Sicherheitsgurt gesichert.
Dann geht´s los ...........................
Der Fahrgastschlitten wird ca. 20 m. schräg hochgezogen um dann in einer Rechtskurve in den Hellride (Höllenritt) abzufallen und in den ersten Looping zu münden ..................
Jeder muss seine Erfahrung machen.
Zum Ride selber möchte ich nicht viel erzählen, nur soviel;
Dieses Fahrgeschäft ist absolut Rückenfreundlich. Gegenüber einer Achterbahn auf Schienen hat das Hängesystem den Vorteil, das keine größeren Stoss - und Reibungskräfte in extremen Richtungswechseln auftreten.
Nun wurden wir in den ersten Looping verbracht .., oh oh
Von da an war ich wahrscheinlich nur am Dauerschreien, hab mir mal sagen lassen, Feiern macht sexy ..............
Kernsatz:
Hier braucht man keine Angst haben.
Man wird gut gesichert.
Man sollte nur vital in Ordnung sein.
Glaubt mir, wenn man die erste Abfahrt hinter sich hat, braucht man keinen Beistand .., es hört einfach irgendwann mal wieder auf !!!
Völlig Planlos erlebt man das Ende dieses Vergnügens.
Wer dieses Fahrgeschäft einmal erlebt hat, und Vertrauen gefasst hat, wird es nicht mehr missen !!!! Ha, ha ha ......................
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